Magazinbeitrag Feuerschutztüren

Feuerschutztüren

Schutz für Ihr Zuhause und Leben

In Deutschland brennt es im Durchschnitt alle 2-3 Minuten. Während viele Brände nur einzelne Gegenstände oder Räume betreffen, muss bei jedem vierten Brand die Feuerwehr eingreifen. Besonders gefährlich wird es nachts, wenn wir schlafen. Feuerschutztüren sind eine unverzichtbare Maßnahme, um sich effektiv vor der Ausbreitung von Feuer zu schützen und im Ernstfall Leben zu retten.

Was sind Feuerschutztüren?

Feuerschutztüren sind spezielle Türen, die dafür entwickelt wurden, die Ausbreitung von Feuer für eine bestimmte Zeit zu verhindern. Sie schützen so nicht nur Sachwerte, sondern auch Menschenleben, indem sie Fluchtwege sichern. In Deutschland unterliegen Brandschutztüren strengen Normen, wie der DIN 4102, die Feuerwiderstandsklassen definiert:

  • T30: Feuerhemmend (mind. 30 Minuten Feuerwiderstand)
  • T60: Hochfeuerhemmend (mind. 60 Minuten Feuerwiderstand)
  • T90: Feuerbeständig (mind. 90 Minuten Feuerwiderstand)

Moderne Feuerschutztüren, wie die von SÜHAC®, erfüllen zudem die strengere europäische Norm DIN EN 1634-1. Hierfür wurden die Prüfbedingungen deutlich verschärft, so dass die Feuerschutztüren aufwendiger konstruiert werden müssen.

Magazin Beitrag Feuerschutz Feuerwehrmann

Warum Feuerschutztüren so wichtig sind

Feuerschutztüren spielen eine zentrale Rolle im vorbeugenden Brandschutz. Sie verzögern die Ausbreitung von Feuer, sichern Fluchtwege und schützen Menschenleben sowie Wertgegenstände. Besonders in öffentlichen Gebäuden wie Krankenhäusern, Schulen, Kindergärten, Pflegeheimen oder Bürogebäuden sind Feuerschutztüren unverzichtbar. Doch auch im privaten Wohnbereich, etwa zwischen Keller und Heizungskeller, bieten sie zusätzlichen Feuerschutz.

Feuerschutztüren im Brandschutzkonzept: Planung und Montage

Bei der Planung von Gebäuden ist es unerlässlich, den richtigen Einsatz von Brandschutztüren festzulegen. Architekten oder Feuerschutzbeauftragte müssen bestimmen, an welchen Stellen im Gebäude Feuerschutztüren montiert werden müssen, um die größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Sie müssen nicht nur den geltenden Bauvorschriften und Landesbauordnungen folgen, sondern auch darauf achten, dass die Türen korrekt montiert werden. Die präzise Planung und fachgerechte Montage durch qualifiziertes Personal sind entscheidend, damit die Türen im Notfall optimal ihre Aufgabe erfüllen.

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Anforderungen an Feuerschutztüren

Feuerschutztüren müssen bestimmten gesetzlichen Anforderungen entsprechen.
Dazu zählen:

  1. Selbstschließende Funktion: Feuerschutztüren müssen immer geschlossen gehalten werden und deshalb mit einem Türschließer ausgerüstet sein. Optional können die Türen auch mit Feststellanlagen und Rauchmeldern ausgestattet werden, die die Türen offenhalten und im Falle eines Brandes über den Rauchmelder das Schließen der Türen automatisch auslösen.
  2. Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung: Diese wird vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) in Berlin aufgrund durchgeführter Feuerschutzprüfungen in Zusammenarbeit mit den Prüfinstituten erteilt.
    Aktuelle „Allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen“ für SÜHAC® Feuerschutztüren:
    – Z-6.20-2095 – PRÜM Typen FS-30-1/FS-30-1-RD und FS-30-2/FS-30-2-RD
    – Z-6.20.2156 – PRÜM Typen FS-1 und FS-1-RD
  3. Funktionsfähiges Feuerschutzelement: Die Auslieferung muss als komplettes Feuerschutzelement erfolgen. Ein funktionsfähiges Feuerschutzelement besteht aus Türblatt und Türzarge sowie allen Beschlägen, wie Bänder, Schloss, Schließblech, Türschließer und Türdrücker.
  4. Montage durch Fachpersonal: Feuerschutztüren müssen korrekt in die für den Einbau geeigneten Wände montiert werden, um ihre volle Wirksamkeit zu gewährleisten. Der Monteur ist verpflichtet, nach dem Einbau eine Übereinstimmungserklärung auszufüllen und diese dem Bauherrn mit Zulassungsbescheid und Einbauanleitung zu übergeben, um zu bestätigen, dass das Brandschutzelement zulassungskonform und nach Herstellervorgaben montiert wurde.

Für eine gleichbleibend hohe Qualität werden Feuerschutztüren regelmäßig geprüft und während der Gültigkeitsdauer der Zulassung durch eine Fremdüberwachung im Betrieb kontrolliert – ein Garant für Sicherheit und Zuverlässigkeit. Darüber hinaus muss eine Feuerschutztür auch eine Dauerfunktionsprüfung bestehen. Diese stellt sicher, dass die Brandschutztür selbst nach 200.000 Öffnungszyklen ohne Einschränkungen funktioniert.

Magazin Beitrag Feuerschutz Feuerschutztüren

Zusätzliche Funktionen für mehr Sicherheit und Komfort

Die Feuerschutztüren von SÜHAC® können mit einer Vielzahl an Zusatzfunktionen ausgestattet werden, um den Schutz und Komfort weiter zu erhöhen.

Auch Verglasungselemente, die für lichtdurchflutete Räume sorgen und geschosshohe Ausführungen oder Windfangelemente sind verfügbar und ermöglichen eine Anpassung an individuelle Design- und Funktionswünsche. Diese Vielseitigkeit macht Feuerschutztüren zu einer unverzichtbaren Lösung für jede Art von Gebäude.

Design und Produkteigenschaften moderner Feuerschutztüren

Feuerschutztüren sind längst nicht mehr nur funktional, sondern können auch optisch überzeugen. Moderne Modelle verbinden höchste Sicherheitsstandards mit ansprechendem Design und lassen sich harmonisch in unterschiedliche Raumkonzepte integrieren. Besonders beliebt sind Feuerschutztüren mit Holzdekor oder Verglasung. Diese ermöglichen in Wohn- und Objektbereichen ein einheitliches Erscheinungsbild, da zahlreiche Ausführungen passend zu weiteren Innentüren erhältlich sind.

Neben den vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten lassen sich für ausgewählte Ausführungen auch konkrete Nachweise zu Materialherkunft und Produktion benennen. Bestimmte Feuerschutzelemente sind in definierten Standardausführungen mit Weißlack-, CPL-, G-TEC®– oder Schichtstoff/HPL-Oberflächen mit 70 % PEFC-Zertifizierung lieferbar. PEFC steht dabei für einen zertifizierten Produktkettennachweis von Holzprodukten. Welche Ausführungen zertifiziert erhältlich sind, ist vom jeweiligen Türmodell und Aufbau abhängig.

Für die Herstellung der entsprechenden Innentüren und Zargen besteht zudem ein nach ISO 50001:2018 zertifiziertes Energiemanagementsystem. Die Norm definiert Anforderungen an ein systematisches Energiemanagement im Unternehmen.

Für die Produktgruppe Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen liegt darüber hinaus eine unabhängig verifizierte Umweltproduktdeklaration (EPD) nach ISO 14025 und EN 15804 vor. Eine EPD dokumentiert Umwelteinwirkungen eines Produkts bzw. einer Produktgruppe anhand festgelegter Bewertungsregeln. Die vorliegende EPD berücksichtigt auch Funktionstüren wie Feuerschutztüren. Die darin ausgewiesenen Umweltwirkungen basieren auf Durchschnittsdaten der Produktgruppe.

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Feuerschutz zu Hause: Prävention ist der beste Schutz

Neben der Installation von feuerhemmenden Türen können Sie durch weitere Maßnahmen das Risiko eines Brandes minimieren:

  1. Elektrische Geräte sicher betreiben: Schließen Sie schwere Geräte wie Waschmaschinen und Trockner nicht an Verlängerungskabel oder Steckdosenleisten an. Auch Homeoffice- oder Gaming-Equipment sollte, wenn überhaupt, nur an hochwertige Steckdosenleisten mit zweipoligem Sicherheitsschalter und Überspannungsschutz angeschlossen werden.
  2. Vorsicht mit offenem Feuer: Lassen Sie Kerzen oder den Herd niemals unbeaufsichtigt.
  3. Rauchmelder installieren: Mindestens in Schlaf- und Wohnräumen sowie idealerweise in Fluren und Treppenaufgängen sollten Rauchmelder installiert werden. Funk-Rauchmelder, die miteinander vernetzt sind, bieten zusätzlichen Schutz vor Rauch, indem sie im Brandfall in allen Räumen gleichzeitig auslösen. Mittlerweile ist auch eine Synchronisation mit dem Smartphone möglich, um sofort informiert zu werden in welchem Raum ein Brand entfacht ist. Rauchschutz kann Leben retten!
  4. Löschmittel griffbereit halten: Feuerlöscher, Löschspray und –decken können im Notfall lebensrettend sein, wenn man weiß, wie sie zu benutzen sind. Informieren Sie sich daher präventiv.
  5. Feuerschutztüren montieren: Diese bieten im Ernstfall den besten Schutz vor der Ausbreitung von Feuer und Rauch.

Magazin Beitrag Feuerschutz Brandfall

Was tun im Brandfall

Wenn es dennoch zu einem Brand kommt, bewahren Sie Ruhe und folgen Sie diesen Schritten:

  1. Brand melden (112 anrufen)
  2. Andere Personen warnen
  3. Gefahrenbereich verlassen
  4. Keinen Aufzug benutzen

Feuerschutztüren: Investieren Sie in Ihre Sicherheit

Feuerschutztüren sind ein wesentlicher Bestandteil eines ganzheitlichen Brandschutzes. SÜHAC® Feuerschutztüren bieten geprüfte Qualität und zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten, um Ihren individuellen Anforderungen gerecht zu werden. Sie sorgen nicht nur für den Schutz von Menschenleben, sondern auch für die Sicherheit Ihrer Tiere und Wertgegenstände.

Schützen Sie Ihr Zuhause und Ihre Liebsten – mit den hochwertigen Feuerschutztüren von SÜHAC®!

Nachweise zu den genannten Produkteigenschaften

PEFC-Produktkettenzertifizierung
Die Habisreutinger Holzzentrum GmbH verfügt über eine PEFC-Chain-of-Custody-Zertifizierung nach PEFC ST 2002:2020. Der Zertifizierungsumfang umfasst unter anderem Türen.
Zertifikatscode: GFA-PEFC-COC-500667
Gültig bis: 09.02.2031ISO 50001:2018

ISO 50001:2018
Zertifiziertes Energiemanagementsystem für Herstellung und Vertrieb von Innentüren und Zargen
Zertifikat-Registrier-Nr.: 01 407 120752
gültig bis 27.05.2028

Umweltproduktdeklaration (EPD)
„Interior doors made of wood and wood-based materials“
nach ISO 14025 und EN 15804
Registrierungsnummer: EPD-IES-0033574:001
gültig bis 05.10.2031



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